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Welche Musikrichtung bevorzugen Sie, liebe Leserin, lieber Leser? Mögen Sie den „Mainstream“, also die Pop-Charts, die Sie in- und auswendig aus dem Radio kennen? Oder hören Sie lieber Klassik oder Jazz, weil Musik für Sie „anspruchsvoller“ sein soll? Schwelgen Sie  gerne in Fernweh bei exotischer „Weltmusik“? Oder sind Sie ein Individualist, der sich (bewusst oder unbewusst) mit ungewöhnlicher  Avantgarde-Musik von der Masse abheben will?

„Düsteres Geheimnis“

Ich selbst bin musikalisch vielseitig interessiert. Aber eine Richtung begeistert mich am meisten. Kommen Sie drauf, wenn Sie sich hier mein Bild anschauen? Ich gebe Ihnen einen Tipp: Das „brave“ Äußere passt nicht zu meinen musikalischen Favoriten. Jedenfalls nicht, wenn man das Klischee zugrunde legt, nach dem ich eigentlich gefärbte Haare (oder Glatze), jede Menge Piercings und Tattoos bis zum Hals haben müsste: Ich stehe nämlich auf moderne, extreme Subgenres des Metal, wie z. B. „Post Hardcore“, „Emocore“, „Screamo“ oder „Trancecore“. Diese Bezeichnungen sagen Ihnen nichts? Dann hören Sie mal rein bei typischen Vertretern dieser Stilrichtungen: Funeral For A Friend, Underoath, Silverstein, Enter Shikari oder Eskimo Callboy.

Macht aggressive Musik aggressiv?

Vielleicht haben Sie sich jetzt beim Reinhören erschrocken. Die Musik mag ein bisschen extrem und teilweise sehr aggressiv klingen. Aber keine Angst! Im Gegensatz zu Befürchtungen aus den 1980er Jahren haben Wissenschaftler in neueren Untersuchungen bestätigt: Aggressive Musik macht nicht aggressiv. Im Gegenteil: Metal-, Hardcore- oder Punkfans können beim Hören ihrer Lieblingsmusik nachweislich Stress abbauen und negative Emotionen wie Wut oder Traurigkeit besser verarbeiten. Die harte Musik inspiriert sie und macht sie glücklicher. Das Gemeinschaftsgefühl in der Metal-Szene soll laut einer US-Forschergruppe sogar dazu führen, dass die Fans sich langfristig besser in der Gesellschaft orientieren können.

Es muss nicht immer Hardcore sein

Um sich die positiven Effekte von Musik zunutze zu machen, müssen Sie jetzt natürlich nicht unbedingt Hardcore oder Metal hören. Wenn man gerade nicht in der Stimmung für diese Musik ist, oder wenn man sie grundsätzlich nicht mag, steigt der Stresslevel eher, wenn man solchen „Krach“ unfreiwillig hört. Am besten „wirkt“ immer die eigene Lieblingsmusik. Vielleicht lauschen Sie auch mal ein paar klassischen Klängen! Insbesondere langsamen, fließenden Tönen wird besonders großer Einfluss auf das vegetative Nervensystem zugeschrieben. Demzufolge wirkt klassische Musik entspannend und kann messbar den Blutdruck und die Herz- und Atemfrequenz senken.

2 Kommentare

Frank Zauche gepostet am Mittwoch, 26. August 2015:

Sehe ich ähnlich. Musik kann auch ein Motor (beim Sport z.B.) sein :-)

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Dietmar Arlt gepostet am Donnerstag, 27. August 2015:

Ich höre fast immer Musik. Je nach Stimmung auch ganz unterschiedliche. Ich liebe meine Schallplatten da diese noch ganz anders "wirken" als moderne Medien.
Ohne Musik geht für mich gar nicht :)
Ich höre auch oft Metal und mir hilft es auch Stress abzubauen !n!

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