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Das chronologische Alter ist leicht zu bestimmen (vorausgesetzt man beherrscht die Grundrechenarten und kennt seinen Geburtstag). Das biologische Alter kann davon allerdings um mehrere Jahre abweichen. Eine verblüffend einfache Methode, festzustellen, wie „gut man sich gehalten hat“, beschreiben Forscher aus den USA: Die Schrittgeschwindigkeit weist auf vorzeitiges Altern hin.

Verschiedene Biomarker können genutzt werden, um das biologische Alter zu bestimmen, etwa bestimmte Blutwerte, der Zahnzustand, die Herzleistung und das Atemvolumen. Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit kann in entsprechenden Tests ermittelt und ebenfalls in die Berechnung einbezogen werden. Solche Untersuchungen sind relativ aufwändig. Eine große Langzeitstudie berechnete das biologische Alter von über 900 Menschen im Alter von 45 Jahren, die seit ihrer Geburt regelmäßig untersucht worden waren. Das verblüffende Ergebnis: Ihr biologisches Alter ließ sich gut an ihrem maximalen Gehtempo ablesen.

Der Gang als biologische Stechuhr

„Die Teilnehmer mit dem langsamsten Gang waren in den letzten 20 Jahren im Schnitt um fünf Jahre schneller gealtert als die Teilnehmer mit dem schnellsten Gehtempo,“ berichtet Line Rasmusen von der Duke Universität. Anhand von Hirnscans ließ sich zeigen, dass sich nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit anhand der Schrittgeschwindigkeit vorhersagen ließ. Schnelle Probanden zeigten weniger Schädigungen der weißen Hirnsubstanz und ein größeres Gehirnvolumen. Dazu passend schnitten sie im Intelligenztest besser ab als die Langsamgeher.

Obwohl die untersuchten Menschen erst im mittleren und gleichen chronologischen Alter waren, zeigten sich bereits deutliche Unterschiede in ihrem biologischen Alter. Die Autoren der Studie denken, dass das Gehtempo zukünftig als frühes, einfaches Diagnosekriterium für vorzeitige Alterung eingesetzt werden könnte.

Photo by ultramansk, Adobe Stock

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