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Titelbild des Orthomol Blogs

Zwei aktuelle Befragungen beschäftigen sich mit unserem Ernährungsverhalten: Der Ernährungsreport des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und die Studie „Iss was, Deutschland.“  der Techniker Krankenkasse (TK). Die Trends: Gesundheitsaspekte werden den Menschen wichtiger. Gleichzeitig nehmen wir uns immer weniger Zeit für die Ernährung: Bei Einkauf, Zubereitung und Verzehr  treffen unsere Ansprüche an Qualität und Genuss auf Zeitdruck und Alltagszwänge.

Den Forschern der Krankenkasse sagten 64 Prozent der Berufstätigen, ihnen fehle die Zeit für gesündere Ernährung, über die Hälfte der Gesamtbevölkerung geht es ähnlich. Dazu passt, dass immer weniger Deutsche täglich kochen (von 41 Prozent in 2015 auf 39 Prozent in 2016 in der BMEL-Untersuchung) Laut TK-Studie essen immerhin  noch 53 Prozent täglich selbstgekochtes. (Der Unterschied liegt in der Frage, denn hausgemachtes zu verzehren ist noch nicht das gleiche wie selbst zu kochen). Knapp die Hälfte antwortet auf die Frage, warum nicht öfter gekocht wird: keine Zeit!

Bio aus dem Supermarkt

Mehr Menschen (41 Prozent) kaufen bevorzugt Bioprodukte, gleichzeitig gehen nur noch 6 Prozent in den Bioladen. Auch der Hofladen und der Wochenmarkt verlieren Käufer  (5 bzw. 6 Prozent weniger als im Vorjahr). Dafür legen Discounter und Supermärkte weiter zu. Das ist auf den ersten Blick ein Widerspruch. Allerdings könnte auch hier der Faktor Zeit Bedeutung haben: Discounter und Supermärkte haben länger geöffnet, während Wochenmarkt, Hof- und Bioladen oft nur eingeschränkte Öffnungszeiten bieten – und aufgrund ihres beschränkten Sortimentes eventuell mehrere Einkaufsfahrten nötig machen. Dazu passt die Altersverteilung der Bioladenkunden: Hier sind die jüngsten (unter 18 Jahren) und die ältesten (über 60 Jahre) am stärksten vertreten, also jene, die oft noch nicht oder nicht mehr Vollzeit arbeiten.

Eine Frage der Prioritäten

Ein Drittel der Männer sagt, bei der Arbeit bleibe keine Zeit für gesunde Ernährung, ein Viertel (Männer wie Frauen) berichtet, für eine Pause fehle oft die Zeit, so dass nebenbei gegessen werde. Immerhin sagen fast 90 Prozent aller Befragten: „Ich esse mindestens einmal am Tag in Ruhe und mit Genuss.“ Das ist ein guter Anfang. Und auch sonst zeigen beide Untersuchungen: Das Bewusstsein für die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung  für die Gesundheit wächst – und wirkt sich auch im Alltag aus: Eine echte Pause zum Essen liegt jedenfalls auch bei Berufstätigen  im Trend: über 60 Prozent nehmen sich inzwischen Zeit dafür, das sind deutlich mehr als noch 2013 (49 Prozent Männer, 47 Prozent Frauen).

Orthomol will gesunde Ernährung auch am Arbeitsplatz fördern – und lässt jede Woche frische Obstkörbe aufstellen, aus denen sich alle bedienen dürfen. Was ist ihre Strategie, um mehr Gesundes zwischen die Zähne zu bekommen?

Noch mehr Daten zu den Ernährungsgewohnheiten in Deutschland finden Sie im Ernährungsreport des BMEL und der TK-Studie.

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