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Sie fragen:
Wie kommen die Mikronährstoffe eigentlich dahin, wo sie gebraucht werden, also z. B. in die Gelenke?

Wir antworten:
Sie können sich die Mikronährstoff-Verarbeitung im Körper wie eine aufregende kleine Reise vorstellen. Verfolgen wir doch einen Mikronährstoff auf seinem Weg: Zuerst geht er baden. Denn er  muss ins Blut aufgenommen werden. Das geschieht durch die Zellen der Darmschleimhaut.

Auf ins Gelenk

Weiter geht‘s: Das Blut transportiert die Stoffe dann dorthin, wo der Körper sie braucht. Stellen wir uns vor, der Reisende möchte den Gelenkknorpel unterstützen. Hier möchte der Mikronährstoff ganz gezielt aktiv werden. Ein Hindernis: Der Knorpel selbst ist aber nicht direkt durchblutet. Darum wandert der Mikronährstoff auf seiner Reise weiter in die Gelenkflüssigkeit, die die Gelenke umspült.

Belasten wir nun ein Gelenk, z. B. unser Knie, wird der Knorpel wie ein Schwamm ausgepresst. Bei Entlastung nimmt er dann die Gelenkflüssigkeit, die sogenannte Synovia, und damit viele wichtige Nährstoffe – auch unseren Reisenden – wieder auf. Darum ist für gesunde Gelenke übrigens regelmäßige Bewegung wichtig, um den Knorpel zu versorgen. Hätten wir unseren Mikronährstoff radioaktiv markiert, könnten wir – wie viele Wissenschaftler zuvor – seinen Weg zu den Gelenken nachverfolgen.

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